Von Stephan Hilsberg

›Jackie‹, ist ein hochklassiger US-amerikanischer Film, in dessen Mittelpunkt Jackie Kennedy in den wenigen Tagen, die mit der Ermordung ihres Mannes beginnen, und mit der Beisetzung ihrer beiden toten Kinder neben ihrem Mann in Arlington enden, steht. Es hat schon viele Versuche gegeben die Geschichte der First Lady, deren Mann neben ihr erschossen wird, in einen Film zu übertragen. Diesen hier kann man getrost als gelungen betrachten.

Johann Gottfried Herder

von Ulrich Schödlbauer

Unter Kulturschaffenden gilt, wer die Kultur des eigenen Landes preist, als borniert. Nicht ohne Grund – die Fallhöhe zwischen dem eigenen Anspruch auf Einzigartigkeit und der Misere des Betriebs, von dem er sich er sich abhebt, ist ein Aufmerksamkeits-Garant, auf den zu verzichten sich nur wenige leisten können. Wer preist, will Geld, wer Kultur preist, will Zuwendungen. Da muss man sorgfältig vorgehen, dass nicht am Ende die Falschen vom Segen profitieren.

Blake Dante Hell XII.jpg

von Ulrich Schödlbauer

Mediale Massenerregungen, durch immer nachgeschobene Demonstrationsbilder sinnreich stimuliert, gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Insofern läge der Neuheits- oder Informationseffekt der ersten Tage des US-Präsidenten im Amt nahe Null, handelte es sich diesmal nicht um den traditionellen Sitz des Guten in der westlichen Welt, der täglich seine Schockwellen um den Planeten sendet. Die letzte vergleichbare Erregung entzündete sich an Russlands Putin nach dem Abschuss eines Verkehrsflugzeugs über der Ukraine, der bis zur propagandistischen Außerdienststellung den letztlich ungeklärten Untaten der Geschichte zugerechnet werden muss, während die Nachrichtenblätter, wie sie da noch hießen, gleich Bescheid wussten und den Vorfall kräftig orchestrierten.

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