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von Gunter Weissgerber

Nein! Ich werde dem Kabinett Merkel-IV im SPD-Mitgliederentscheid meine Zustimmung versagen.
Frau Merkel darf keine Gelegenheit mehr bekommen, einsame Entscheidungen historisch schwierigster Tragweite zu treffen.
Und für Martin Schulz schäme ich mich. Ein Mann ohne Selbstreflexion.
Im August 2015 brach die Bundesregierung Dublin-III. Anfang September 2015 öffnete Frau Merkel im Stile einer Alleinherrscherin sämtliche Dämme. Weder fielen ihr der Koalitionspartner noch das Parlament, noch die dritte (Justitia) oder gar die vierte Gewalt (Medien) in den Arm. Der demokratische Staat geriet in akute Erklärungsnot, seine Institutionen glänzten durch Abwesenheit. Für den Augenblick verkörperte die Bundeskanzlerin wie eine Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation die vier Gewalten in Personalunion.

von Heinz Theisen

Durch äußere und innere Entgrenzung ist der Nahe Osten den Europäern immer näher gerückt. Während die Inkompatibilitäten beider Kulturkreise bis in dieses Jahrhundert hinein vor allem im Orient erlitten wurden, prägen sie heute auch schwere Konflikte in Europa, in dem sich in manchen Stadtteilen bereits Erosionen der Staatsordnungen andeuten. Eine wesentliche Ursache für diese Verstrickungen ist das gegenseitige Unverständnis beider Kulturen. Aus dem verhängnisvollen Zusammenprall wäre die Folgerung einer neuen Strategie zu ziehen: Selbstbegrenzung nach außen, Selbstbehauptung nach innen.

 von Gunter Weißgerber

Susanne Baumstark schrieb am 30. Januar auf der Achse des Guten: »An deutschen Grenzen würden zwischen 500 und 1000 illegale Einreisen pro Tag gezählt, führt die Berliner Zeitung aus. ›Viele Grenzübergänge werden eben nicht kontrolliert‹«.

Wer kann denn nun nicht rechnen? Wer stellt sich hier dümmer an, als die Polizei erlauben würde? Falls sie denn über die Dummheit Buch führen dürfte? Was besprechen die (T)Raumschiffer der GroKo-Paktierer in Berlin überhaupt?