Ernst Eichengrün: Zwischenrufe


Es ist noch nicht lange her, dass arte in die Kritik geriet, weil es seine Doku über den arabischen Antisemitismus in Frankreich nicht senden wollte.

Am 24.4.18 lief nun bei arte die zweiteilige historische Dokumentation Mein gelobtes Land über den israelisch-arabischen Konflikt. Auch hier war stellenweise die alte Voreingenommenheit des Senders gegenüber Israel spürbar, vor allem im zweiten Teil.

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s2smodern

Zugegeben – keine sehr originelle Überschrift. Aber die aktuelle Diskussion über das Kreuz in bayerischen Amtsstuben ist das ja auch nicht. Mein Rat. Tiefer hängen! Nicht auf Söders Provokation reinfallen!

Das Ganze erinnert mich aber auch an den Missbrauch der Religion im Westdeutschland der 50er Jahre, als Union und katholische Kirche meinten, gemeinsam und aggressiv das »Abendland« vor der SPD retten zu müssen. Unklar, wer da wen instrumentalisierte. Heute ist das klarer.

Dazu eine Geschichte aus jenen Tagen:

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s2smodern

Immer noch erstaunlich, wie sehr sich die Gralshüter des reinen Glaubens über die »Erklärung der 18« aufregen. Man fragt sich: Ist das das letzte Aufbäumen vor dem Verlust der Meinungs-Herrschaft oder aber ein weiterer Baustein zu ihrer Zementierung? Will man seine vielleicht von Zweifeln befallenen Anhänger aufmuntern oder einen vernichtenden Schlag gegen die Gegner führen, um sie für immer auszuschalten?

Die Melodie ist nach wie vor einfach: Kritik an Masseneinwanderung = »rechts« = AfD = Pegida = Nazi. Auch die »Tagesthemen« spielten da vor ein paar Tagen mit. Da fehlte zur Diskreditierung auch nicht der Hinweis auf ein paar Unterzeichner von rechtsaußen.

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s2smodern