Besprechungen

Kerop Bedoukian: The Urchin. An Armenian´s Escape, London (John Murray) 1978, 192 Seiten

von Herbert Ammon

Vorbemerkung

Den nachfolgenden Text – die Besprechung eines Buches, das auf englisch bereits vor fast vier Jahrzehnten erschienen ist, schrieb ich auf Bitten meines deutsch-kanadischen Freundes Hans Sinn im vergangenen Jahr , als der im April 1915 ausgelöste Genozid an den Armeniern (und anderen christlichen Minderheiten) im Osmanischen Reich im Gedenkkalender stand.

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Freya Klier: Wir letzten Kinder Ostpreußens: Zeugen einer vergessenen Generation, Freiburg im Breisgau (Herder) 2014, 458 Seiten

von Herbert Ammon

Vergessene Opfer des Krieges. Leidenserinnerungen von Deutschen aus Ostpreußen

I.
Geschichtliche Erinnerung ist alles andere als die gemeinsam geteilte Vergegenwärtigung der Vergangenheit. Vielmehr findet sie auf unterschiedlichen, ja separaten Ebenen statt: in den Werken der Historiker, in der historischen Selbstwahrnehmung einer Nation oder einer Volksgruppe sowie, sehr viel weniger sichtbar, im Bewusstsein - und Unterbewusstsein – von Individuen. Für Millionen Menschen ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts erfüllt von Erinnerungen an Krieg, Tod, Zerstörung und Vernichtung.

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Sebastian Maaß: Die Geschichte der Neuen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland, Kiel (Regin) 2014, 368 Seiten

von Henning Eichberg

Wandlungen der neuen Rechten. Die neue nationale Frage, und wie man sich rechts den linken Feind erdichtet

Was ist rechts, und was ist links? Was ist die Neue Rechte im Vergleich zur alten, und was ist die Neue Linke im Vergleich zur alten? Das Neue an der Neuen Rechten – um diesen Fall herauszugreifen – wandelt sich im gesellschaftlichen Prozess. Und damit wandelt sich auch, wozu ein Wissen über die gestrige Neue Rechte, wie Sebastian Maaß (2014) es in dem hier zu besprechenden Buch gesammelt hat, eigentlich heute nützlich sei.

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