Kellmann Katharina

Katharina Kellmann ist Historikerin und Publizistin. Das Spek­trum ihrer The­men umfasst die deut­sche und euro­päi­sche Geschichte seit 1648 mit Abste­chern in das 16. oder 15. Jahr­hun­dert. Ihre The­men sind breit gespannt: von der Revo­lu­tion von 1918/19 über die Geschichte des Libe­ra­lis­mus und der See­fahrt bis zum Bereich Mode und Kul­tur. – Homepage

Rubikon

von Katharina Kellmann

Der Historikertag in Münster macht sich Sorgen um den Bestand der Demokratie – nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt. Ich hoffe, dass die Menschen, die in anderen Erdteilen leben, diesen Aufruf des Gewissens dankend zur Kenntnis nehmen werden. Am deutschen Wesen soll eben die Welt genesen – vor allem, wenn es um eine gute Sache geht. Ich sehe schon, wie Herr Erdogan oder Herr Trump zittern.

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Was waren das noch für Zeiten? Alfred Dregger, in den siebziger und achtziger Jahren Frontmann der deutschen Nationalkonservativen in der CDU, warnte den deutschen Bürger vor den Sozis, die eine andere Republik wollten. Wenn in der ersten Hälfte der siebziger Jahre die Jungsozialisten ihren Bundeskongress abhielten, dann atmete der deutsche Reihenhausbesitzer (nicht selten ein eingeschriebener Sozialdemokrat) auf, wenn am Sonntagabend Willy Brandt verkündete, dass diese Beschlusslage für die Partei nicht verbindlich sei.

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von Katharina Kellmann

Nun haben wir ein Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ein Innenministerium ist ein klassisches Ressort und bedarf keiner Begründung. Über Jahrzehnte hinweg gab es ein Bundesministerium für Wohnungsbau. Jetzt zählt auch die Heimat zu den Politikfeldern, mit denen sich eine Bundesregierung beschäftigt.

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